Die Invalidensiedlung in Berlin ist ein historisch gewachsenes Wohnquartier mit 180 Wohneinheiten, vier Gewerbeeinheiten sowie ergänzenden Gemeinschafts- und Sportflächen. Bei der Sanierung und Modernisierung des gesamten Ensembles wurde der bestehende Charakter erhalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine zeitgemäße Nutzung und technische Infrastruktur Rechnung getragen.
Aufgrund der wiederkehrenden Haustypen und der Vielzahl einzelner Gebäude war eine abgestimmte Betrachtung des Quartiers als zusammenhängende Einheit erforderlich. Neben der Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen wurden auch Photovoltaikanlagen und Blitzschutzmaßnahmen in das Gesamtkonzept integriert. Dabei galt es, bestehende Strukturen mit modernen technischen Anforderungen in Einklang zu bringen.
Die Arbeit im Bestand erfordert häufig einen besonders sorgfältigen Umgang mit den vorhandenen Strukturen. Gerade bei Sanierungsmaßnahmen entstehen so Lösungen, die technisches Know-how mit Kreativität verbinden und den Charakter des Quartiers für die Zukunft bewahren.
